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Die Entwicklung des Telegraphen

Werner von Siemens war ein deutscher Unternehmer sowie Erfinder des Telegraphen und der Elektrotechnik. Er errichtete gemeinsam mit Georg Halske am 12.10.1947 einen Telegraphen Baubetrieb. Damals wurde dieses Unternehmen Siemens und Halske genannt, heutzutage nur noch Siemens AG. Die kleine Firma entwickelte sich in kürzester Zeit von einer Werkstatt, die Eisenbahnläutwerke, Telegraphen sowie Wassermesser produzierte, zu einen weltumfassenden und mächtigen Elektrokonzern. Das notwendige Geldmittel zur Begründung der Firma bekamen die Beiden von Siemens Vetter Georg Siemens, Mitbegründer der späteren Deutschen Bank. Das Bündnis Halske und Siemens war ein ungewöhnlicher Triumph der deutschen Technikgeschichte. Siemens verfügte über außergewöhnliches Wissen, experimentierte gerne und hatte glorreiche Ideen, während Halske aus den Ideen brauchbare Geräte konstruierte.
1848 bekam das Jungunternehmen einen wichtigen politischen Auftrag, die beiden sollten von Berlin nach Frankfurt eine Telegraphen erbauen. Die Leitung bzw. der Telegraph wurde 1848/49 mit Kabeln von Siemens hergestellt. Mit diesen Auftrag wurden die Beiden berühmt. Es folgten viele Aufträge zum Erbau mehrerer Telegraphen, z.B nach Preußen. Es folgten London und 1852 errichtete Siemens eine Telegraphen beziehungsweise eine Telegraphenleitung von Warschau nach St. Petersburg und von dort aus nach Moskau. 1853 vertraute Siemens seinen Bruder Carl, die Bauüberwachung des Telegraphen von Petersburg an. Carl Siemens war ein fähiger Geschäftsmann und so folgten weitere Aufträge von den Russen. 1855 bekam Carl Siemens die Geschäftsleitung einer Zweigniederlassung in Russland übertragen. Weil es immer wieder zu Streit mit Halske und den beiden Brüder Siemens kam, verabschiedete sich Halske 1867 von der Firma. Die Brüder Carl und Wilhelm wurden, nach der Trennung von Halske, die einzigen Teilhaber von Werner Siemens.

1846 erfand Werner von Siemens den elektrischen Zeiger-Telegraph.

1846 erfand Werner von Siemens den elektrischen Zeiger-Telegraph.

 

Was hat Werner Siemens zur Entwicklung des Telegraphen beigetragen?

1842 hatte Werner von Siemens den Erfolg, einem Neusilberteelöffel mit Beihilfe von Batterien entstammenden Gleichstrom, mit einen Gold oder Silberüberzug, zu versehen. Den Lohn schickte er zu seinem Bruder Wilhelm Siemens, nach England.
England war zu der Zeit in der Industrialisierung und Technik einen Schritt weiter, als das in verschiedene Teile gesprengte Deutschland.
1846 erfand Siemens den elektrischen Zeiger-Telegraphen. Ein Jahr darauf entwickelte er eine Strategie, um Drähte mit einer Umhüllung aus Guttapercha zu bekleiden. Diese Arbeitsweise ist, bis zum heutigen Tage, die Basis zur Herstellung elektrischer Kabel und isolierter Leitungen. 1857 entwarf Siemens die Ozonröhre, ein elektrisch erzeugtes Ozon zur Säuberung von Trinkwasser nutzte. Mit der Projektierung des allerersten elektrischen Generators 1866, auf der von ihm entwickelten Basis des dynamollektrischen Prinzip, gehört Siemens zu den Vorreitern der „Starkstromtechnik“. Im großen Stil konnte jetzt elektrische Energie produziert werden. Es ermöglichte so, die Anwendung eines anpassungsfähigen Elektromotors, der zusammen mit dem Dieselmotor, die Dampfmaschine verabschiedete und somit den zweiten Fortschritt den Weg bereitete.